SSV Meschede und SG Iserlohn-Sümmern gegen HTV Hemer 2

Schwache Defensivleistung beim Tabellenletzten

SSV Meschede gegen HTV Hemer 2 (16:12)  30:23

Lediglich in den ersten fünf Minuten hatte man das Gefühl, das der mit nur zwei Auswechselspieler angereiste HTV gegen „erstarkte“ Gastgeber mithalten konnte. Das 2:3 erzielt durch Sprenger, der ebenso wie ein großer Teil der Gäste einen schlechten
Tag erwischt hatte, war dann doch die einzige und zugleich letzte Führung. Hervorgerufen durch fehlende Abstimmung im HTV-Defensivbereich kamen die Gastgeber immer besser ins Spiel. Diese Schwäche nutzten die Gastgeber zu einer 7:3 (11 Min.)
Führung. Eine Umstellung in der Abwehr und einige Torhüter Paraden von Gerhold brachten den HTV wieder ins Spiel und nach 24. Minuten stand es nur noch 11:10.
Unkonzentriert „verbaselte“ man dann jedoch ein paar Mal den Ball im Angriff und die Gastgeber lagen bis zur Pause mit leichten erzielten Tempogegenstoßtoren mit 16:12 Vorne.
Diesen Vorsprung verwalteten, trotz jetzt besser treffenden HTV-Spielern Turck und Hesse, die Mescheder geschickt (19:14 42. Min.).
Trotz eines Zwischenspurt der Gäste zum 23:20 nach 49. Minuten hatte man irgendwie nicht das Gefühl eines Punktgewinn zugunsten der Hemeraner, die weiterhin unübersehbare Schwierigkeiten in der Defensive hatten.
Spätestens nach dem verletzungsbedingten Ausfall, schwere Wadenverletzung, von Sprenger in der 50. Minute, agierte man mutlos und ohne Selbstvertrauen und überließ den Gastgebern die „Feierlichkeiten“.

Mannschaftsaufstellung:
Torhüter:
Gerhold;
Spieler:
Kraus 4/0; Böckelmann 1/0; Feldmann 0/0;
Turck 6/0; Waclawski 1/0;
Hesse 7/0; Sprenger 3/1; Ullrich 1/0;

Torhüter Gerhold war Rückhalt im Lokalderby

SG Iserlohn-Sümmern gegen HTV Hemer 2 (8:11)  18:23
Allein vier Spieler vom HTV mußten wegen verletzungsbedingter Blessuren, erlitten beim Auswärtsspiel in Meschede, gegen den Lokalmatador SG Iserlohn ersetzt werden. Äußerst zähflüssig auch dann der Beginn dieser Begegnung. Beide Seiten übertrafen sich mit vergebenen Chancen, wobei Torhüter Gerhold mit Glanzparaden den HTV im Spiel hielt.
So war es nicht verwunderlich, dass es nach 11. Minuten erst 1:3 stand. Nach einer Iserlohner Auszeit kam der Gastgeber veränderter ins Spiel zurück und ging mit 5:4 nach 19. Minuten in Führung. Nun hatten die Hemeraner Gesprächsbedarf und stellten die Offensive um. Das brachte gegen die Gastgeber, trotz ihrer gefährlichen schnellen Angriffe, den erhofften Erfolg. Man verwaltete ab der 24. Minute bis zur Pause einen drei Tore Vorsprung.

Über 5:8 und 7:10 ging es in die Pause.

Einziger Wehrmutstropfen war die Rote Karte gegen Kammermeier in der 27. Minute, (3×2 Minuten), hier 2 plus 2 Strafminuten wegen einem angeblichen Foulspiel was keines war und wohl nur die „Schiris“ in der Halle gesehen hatten mit anschließender Nachfrage (Nicht deswegen, oder?). Direkt nach Wiederaufnahme des Spieles legten Isenberg und Blunk nach und der Torabstand wurde deutlicher, es stand 8:13 nach 34 Minuten. Unerklärlicherweise die nun folgende, fast 15 Minuten dauernde, HTV Torflaute. Lag es ander besser stehenden Abwehr der Gastgeber oder an die, in dieser Phase, überhasteten abgeschlossenenTorwürfe oder planlose Chancenverwertung im HTV Spiel? Auf jeden Fall können sich die Spieler der Gäste(HTV) bei ihrem Torhüter Thorsten Gerhold bedanken, der mit tollen und glänzenden Paraden die Mannschaft im Spiel hielt. Auch deshalb kam Iserlohn nicht näher wie zum 15:16 49. Minute heran. Dann schwächte sich der Gastgeber durch Strafzeiten selber, der HTV ließ sich nicht lange Bitten und erzielte durch Lübbering und Blunk entscheidene Tore zum „alten“ fünf Tore (15:20 55. Min). Abstand, der bis zum Ende der Partie bestand hatte.

Mannschaftsaufstellung:
Torhüter:
Gerhold; Lombardi;
Spieler:
Kraus 0/0; Böckelmann 0/0; Feldmann 1/0;
Lübbering 5/0; Kammermeier 1/0; Jungemann 3/0;
Ullrich 1/0; Sauerland 0/0; Reichert 2/1;
Blunk 8/0; Isenberg 2/0;

(Text: Jörg Becker)
(Bild: pögel.media)