Hoffen auf das Ende der langen Durststrecke

Der HTV Hemer empfängt den Tabellenfünften Soester TV und muss einige Ausfälle verkraften

Hemer Zehn Spiele bleiben den Oberliga-Handballern des HTV Hemer, um zwei Punkte bis zum rettenden Ufer und Rang zwölf aufzuholen. Das sieht machbar aus, doch für eine Mannschaft, die seit dreieinhalb Monaten keinen Punkt geholt hat, geht es primär darum, überhaupt ein Erfolgserlebnis zu landen.

Gegen Soest gibt es an diesem Samstag die Gelegenheit.„Wir haben jetzt zwei wirklich gute Trainingswochen hinter uns, die Stimmung ist ausgezeichnet, und ich sehe uns nicht als chancenlos an“, sagt Coach Volker Isenberg, der seit der Trennung von Tihomir Knez zusammen mit Spielertrainer Bosko Bjelanovic die Verantwortung trägt. Im Videostudium hat das Duo die Mannschaft auf den Gegner vorbereitet, und Isenberg sieht es beim Tabellenfünften als großes Plus an, dass man schon jahrelang zusammenspielt. „Die haben einen schnellen Linksaußen, einen starken Mittelmann und kommen viel über den Kreis. Darauf müssen wir uns einstellen.“

Weil Philip Trattner noch gesperrt ist, wird es im Mittelblock diesmal auf Bjelanovic und Torben Voigt ankommen, denn Lars Henkels’ Einsatz ist wegen einer Grippe fraglich. Zudem muss Stammkeeper Patrick Spiller wegen einer Oberschenkelzerrung passen. Doch beim HTV werden Teamgeist und volles Engagement im Vordergrund stehen. „Wir müssen alles geben, um vor eigenem Publikum endlich etwas Zählbares zu holen“, sagt Isenberg. 

HTV Hemer – Soester TV Sa., 19.15 Uhr, Grohe-Forum HTV: Müller, A.Wizy; Voigt, Klisch, Briatka, Bjelanovic, Paya, Stracke, Sahlmann, Brieden, Lübbering, Frenzel, D. Wizy. – Nicht dabei: Trattner, Spiller. – Fraglich: Henkels Letzte HTV-Resultate: 29:32 (A) Haltern, 22:32 (H) Schalke –Hinrunde: 30:25 für Soest. wis

Die Handballer des HTV Hemer, hier mit Bastian Frenzel, hoffen auf das Ende der langen Erfolglosigkeit.  Michael May

Text: IKZ, Willy Schweer
Foto: Michael May