Gladbeck zu stark für den HTV
Regionalliga: VfL Gladbeck - HTV Hemer 35:25 (18:12). Nach der Auftaktpleite gegen Altenhagen kassierte unsere erste Herrenmannschaft auch im ersten Auswärtsspiel der Saison eine Niederlage. Der letztjährige Vizemeister erwies sich als zu stark, und er fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. In der Anfangsphase verlief die Partie noch recht ausgeglichen. Der HTV stand gut in der Abwehr, kam zu etlichen einfachen Toren und war bis zum 8:7 (11.) auf Augenhöhe. Doch dann setzte sich der VfL mit vier Treffern in Folge erstmals ab, und diesen Vorsprung baute er kontinuierlich aus - bis zum 18:10 (29.). Kurz vor der Pause kam unsere Mannschaft noch etwas heran, aber Trainer Bosko Bjelanovic stellte die Leistung natürlich nicht zufrieden. "Wir hatten keinen Zugriff mehr, hatten Probleme im Angriff und konnten kaum noch gefährliche Situationen kreieren."
Nach dem Wechsel attestierte er seinem Team eine bessere Vorstellung. Die Abwehr agierte nun im 3-2-1-Systen, was recht gut funktionierte, auch in der Offensive gab es einige gute Aktionen. Aber Fehler traten regelmäßig auf, und die wurden konsequent bestraft. Bereits nach 35 Minuten war die Partie für Luca Jünger wegen der dritten Zeitstrafe beendet, aber angesichts der eindeutigen Kräfteverhältnisse tat das letztlich wenig zur Sache. Gladbeck ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, führte nach 39 Minuten erstmals mit zehn Treffern (25:15) und ließ dem HTV keine echte Chance, um noch einmal ernsthaft heranzukommen. "Die Jungs haben gekämpft, sie haben versucht, Lösungen zu finden, aber der Gegner war zu stark", resümierte Bosko. Er betonte, dass die Niederlage gegen Altenhagen eine Woche zuvor mehr weh getan habe. "Jetzt werden wir alles daran setzen, um im nächsten Heimspiel gegen Harsewinkel (Sa. 19.09., 19:00h, GROHE-Forum) wieder in die Spur zu kommen."
HTV: Max Müller, Dominik Bock, Timo Grothe; Luca Jünger (1), Moritz Eigenbrodt (8), Jonas Brieden (1), Ruben Selle (1), Moritz Frenzel (5/2), Florian Stracke, Jakob Ellert, Elias Lübbering (3), Yannis Spiekermann, Ole Selle (1), Leon Schulte (3), Frederik Steppeler, Joel Jünger (2).
"Die Jungs haben gekämpft, sie haben versucht, Lösungen zu finden. Aber der Gegner war zu stark."
Beschreibung des zweiten Spielabschnitts...
